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Ein Integrationsprozess kann für einen Neuankömmling oder eine/n Angehörige/n einer Minderheit eine persönliche Belastung darstellen. Gleichzeitig können schwach integrierte EinwanderInnen eine erhebliche soziale und wirtschaftliche Belastung für eine Gesellschaft darstellen. In den Projektpartnerländern Norwegen, Österreich und Griechenland arbeiten viele Organisationen und Regierungsstellen an verschiedenen Aspekten des Integrationsprozesses. Ihnen fehlt jedoch oft die tatsächliche Berücksichtigung der konkreten Lebenssituation und der realen Bedürfnisse der MigrantInnen (d.h. auf Mikroebene), und gleichzeitig betrachten sie die Integration nicht als "Zwei-Wege-Prozess", d.h. als ein Geben und Nehmen sowohl der MigrantInnen als auch der Mitglieder der Gesellschaft, in die sich diejenige begeben.

Um diese Lücke zu schließen, werden im Projekt MiMi ein Praxisset mit Angeboten von ArbeitnehmervertreterInnen der Empfängerländer auf der Grundlage der Mikrointegration und Lernmaterial, das auf eine Veränderung ihrer stereotypen Denkweise über bzw. des Verhaltens gegenüber Migrantenpopulationen abzielt entwickelt.