Um diese Lücke zu schließen, werden im Projekt MiMi ein Praxisset mit Angeboten von ArbeitnehmervertreterInnen der Empfängerländer auf der Grundlage der Mikrointegration und Lernmaterial, das auf eine Veränderung ihrer stereotypen Denkweise über bzw. des Verhaltens gegenüber Migrantenpopulationen abzielt entwickelt.
O1 – Mikrointegration von MigrantInnen in das Arbeitsleben – bietet neue Details zur Mikrointegration, die von „ArbeitnehmervertreterInnen” (wie z.B. TrainerInnen, Coaches, aber auch PersonalberaterInnen und ManagerInnen in Unternehmen) genutzt werden können, um den Integrationsprozess für diese EinwanderInnen besser zu unterstützen. Es kann dabei helfen, zu lernen und in der Gesellschaft im Allgemeinen besser zurechtzukommen.

O2 – Mikrointegration von MigrantInnen in das Arbeits- und Sozialleben – ein Bewusstseinswandel, der sich auch an die „ArbeitnehmervertreterInnen” richtet und eine Veränderung ihrer stereotypen Denkweise über bzw. des Verhaltens gegenüber Migrantenpopulationen abzielt. Diese Lernmöglichkeiten können dabei helfen, das Bewusstsein und Verständnis für die Bedürfnisse der Migrantenbevölkerung, ihre Lebensumstände und die emotionale Belastung durch ihre persönliche Geschichte (z.B. Flucht, traumatische Erfahrungen, das Zurücklassen des Landes und eventuell der Familie ohne die Möglichkeit einer Rückkehr in naher Zukunft) zu erhöhen.

Unsere Zielgruppe
Die Zielgruppe sind „ArbeitnehmervertreterInnen”. Endbegünstigte sind MigrantInnen (aber auch die Gesellschaft im Allgemeinen) mit besserer sozialer Eingliederung, höheren Zahlen bei der Eingliederung in den Arbeitsmarkt und geringerem Bedarf an Sozialleistungen.